WLTP-Ausnahmegenehmigung für Lagerfahrzeuge

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Ab dem 01.09.2019 wird ein WLTP-Nachweis für alle neu zugelassenen Fahrzeuge der Klasse N1 Gruppe II und III sowie der Klasse N2 erforderlich sein. Für Fahrzeuge, die diese Vorgaben nicht erfüllen und erst nach dem Stichtag zugelassen werden können, sind jedoch Ausnahmegenehmigungen möglich.

Eine Information des ZDK steht >hier< als Download zur Verfügung, aus dem die betreffenden Fahrzeuge identifiziert und ein Abgleich der Angaben aus der EWG- Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Dokument) vorgenommen werden kann. In dem COC-Dokument sind die entsprechenden Hinweise, z. B. unter der Nr. 47, Nr. 48 beziehungsweise Nr. 52, beispielhaft zu finden.

Haben Betriebe noch betreffende Neufahrzeuge nach dem 31.08.2019 im Bestand oder in der Produktion, sollten sie sich umgehend mit dem Fahrzeughersteller in Verbindung setzen.

Dieser kann einen Ausnahmeantrag entsprechend dem "Merkblatt über Ausnahmegenehmigungen für auslaufende Serien und Lagerfahrzeuge (MAS)" beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) stellen, damit diese Kraftfahrzeuge auch nach diesem vorgenannten Termin noch zugelassen werden können.

Eine Ausnahmegenehmigung beginnt frühestens ab dem 01.09.2019 und sie ist für unvollständige und vervollständigte Fahrzeuge (Fahrzeuge im Mehr-Stufenverfahren) ab diesem Datum 18 Monate, für vollständige Fahrzeugen 12 Monate gültig. Die Ausnahmegenehmigung kann schon vor dem 01.09.2019 beantragt werden.