Änderung der Fahrerlaubnisklassen für alternative Antriebe

Der Bundesrat hat einer Änderung der Fahrerlaubnisverordnung zugestimmt, wonach der Führerschein der Klasse B für Fahrzeuge des Güterverkehrs mit Erdgas- oder anderen alternativen Antrieben auf 4.250 Kilogramm angehoben wird.

Mit dieser Entscheidung kann die befristete Ausnahmemöglichkeit für Elektrofahrzeuge dauerhaft in die Verordnung übernommen und auf andere Kraftstoffarten erweitert werden. Zu den alternativen Kraftstoffen zählen unter anderem Wasserstoff, Erdgas, Flüssiggas sowie mechanische Energie aus bordeigenen Speichern beziehungsweise Quellen einschließlich Abwärme. Voraussetzung ist, dass die über 3.500 Kilogramm hinausgehende Masse ausschließlich dem zusätzlichen Gewicht des alternativen Antriebssystems geschuldet ist.