Ergänzung zu Artikel „Achtung Zulassungsbeschränkung“ in F+K 6/2019

Bestandsfahrzeuge, die unter die genannte Regelung fallen, können über eine „Ausnahmegenehmigungen für auslaufende Serien und Lagerfahrzeuge“ auch nach dem 1.9.2019 noch zugelassen werden.

Eine Information des ZDK steht als Download zur Verfügung, aus dem die betreffenden Fahrzeuge identifiziert und ein Abgleich der Angaben aus der EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Dokument) vorgenommen werden kann. In dem COC-Dokument sind die entsprechenden Hinweise, z. B. unter der Nr. 47, Nr. 48 beziehungsweise Nr. 52, beispielhaft zu finden.

Wenn Betriebe noch entsprechende Neufahrzeuge im Bestand haben, in deren EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Dokument) eine der vorgenannten Angaben aufgeführt ist und die vor dem 01.09.2019 nicht mehr zugelassen werden können, sollten sich die Betriebe umgehend mit ihrem Fahrzeughersteller/-importeur in Verbindung setzen. Dieser kann dann einen Ausnahmeantrag entsprechend dem "Merkblatt über Ausnahmegenehmigungen für auslaufende Serien und Lagerfahrzeuge (MAS)" beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) stellen, damit diese Kraftfahrzeuge auch nach diesem vorgenannten Termin noch zugelassen werden können.

Zusammenfassend bedeutet diese Regelung für die Betriebe, dass unabhängig von diesem Stichtag – wie bereits in der Vergangenheit praktiziert – nicht abgesetzte Lagerfahrzeuge (Pkw, Nutzfahrzeuge) über eine vom Fahrzeughersteller/-importeur beantragte Ausnahmegenehmigung für den Straßenverkehr zugelassen werden können.

Eine Ausnahmegenehmigung beginnt frühestens ab dem 01.09.2019 und sie ist für unvollständige und vervollständigte Fahrzeuge (Fahrzeuge im Mehr-Stufenverfahren) ab diesem Datum 18 Monate, für vollständige Fahrzeugen 12 Monate gültig. Die Ausnahmegenehmigung kann schon vor dem 01.09.2019 beantragt werden.

Weitere Informationen sowie den Download finden Sie im geschützten Mitgliederbereich in der Rubrik Nutzfahrzeuge Spezial (bitte Suchfunktion "Zulassungsbeschränkung" verwenden).