Bundesarbeitsgericht schafft Klarheit: Arbeitgeber muss bei Zahlungsverzug keine pauschale Entschädigung zahlen

In einem aktuellen Urteil hatte sich das BAG mit der Frage zu befassen, ob Arbeitgeber eine Verzugspauschale in Höhe von 40,00 Euro zahlen müssen, wenn sie sich mit Entgeltzahlungen im Verzug befinden.

Während eine Vielzahl von Landesarbeitsgerichten bislang von der Anwendbarkeit der Regelung zur Verzugspauschale im Arbeitsrecht ausgingen, sorgte das BAG nun für Klarheit, indem es die Klage eines Arbeitnehmers abwies: Arbeitnehmer können keine pauschale Entschädigung bei einem Zahlungsverzug (z. B. bei Gehaltszahlungen und Überstundenvergütungen) des Arbeitgebers geltend machen. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit einem Urteil vom 12. Dezember 2018 (Az.: 5 AZR 588/17).