Neue Regelungen zu „Arbeitslosengeld und Vollzeit-Meisterkurs“

Bitte beachten Sie:
Eine wesentliche Regelung zum Qualifizierungschancengesetz tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft. Die Rahmenfrist nach § 143 Abs. 1 wird für den Anspruch auf Arbeitslosengeld von derzeit 24 auf 30 Monate verlängert. 
Konkret bedeutet dies, dass ab dem 1. Januar 2020 ein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, wenn der oder die Beschäftigte in den vergangenen 30 Monaten mindestens 12 Monate in einem Pflichtversicherungsverhältnis stand, statt zuvor in nur 24 Monaten.
Daraus ergeben sich Änderungen zum Bezug von Arbeitslosengeld nach einem Vollzeit-Meisterkurs. Für Vollzeit-Meisterkurse mit Teilnehmern, die nun mindestens einen Tag in einem Pflichtversicherungsverhältnis im Jahr 2020 zurückgelegt haben, gilt nun die neue Rahmenfrist von 30 Monaten. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld erlischt nach dieser Regelung nicht, wenn der Vollzeit-Meisterkurs länger als 12 Monate dauert, sondern tritt erst in dem unwahrscheinlichen Fall ein, wenn der Meisterkurs länger als 18 Monate dauert.

Weitere Informationen finden Sie auch im ZDH-Infoblatt.