ZDH-Information: Steuerliche Maßnahmen der Bundesregierung zur Verbesserung der Liquidität der Betriebe in der Corona-Krise

Die Bundesregierung hatte am 13. März 2020 ein Maßnahmenbündel zum Schutz der Unternehmen veröffentlicht, welches u.a. steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen vorsieht >hier<. Der ZKF berichtete bereits ausführlich in seinen Online News.

Nunmehr hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) konkretisierende Ausführungen zu den steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus veröffentlicht, um die Liquidität (Zahlungsfähigkeit fristgerecht zu erfüllen) der Unternehmen zu verbessern oder auch zu erhalten:

Stundungen von Steuerschulden
Die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung sollen verbessert werden. Das ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sehr wichtig, die von der Krise betroffen sind. Betriebe sollten den Kontakt mit dem für Sie zuständigen Finanzamt aufnehmen.

Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge – bei unmittelbarer Betroffenheit bis 31.12.2020

Erleichterungen bei der Anpassung von Vorauszahlungen bei Steuerpflichtigen
Bei den Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z.B. Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), ist die Generalzolldirektion angewiesen, Steuerpflichtigen entgegenzukommen. Gleiches gilt für das Bundeszentralamt für Steuern, das für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer zuständig ist und entsprechend verfahren wird.

Weitere Informationen können Sie der Information des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) >hier< oder der Information des Bundesfinanzministeriums (BMF) der steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus >hier<. entnehmen. Die „Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder“ zu gewerbesteuerlichen Maßnahmen“ sind >hier< einsehbar.