ZDH-Informationen zur neuen Überbrückungshilfe und zum zweiten Corona-Steuerhilfegesetz

Das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung hat die Zielrichtung, unterbrochene Lieferketten, Kurzarbeit, zurückgestellte Investitionen, Insolvenzen und deren wirtschaftliche Folgen abzufedern. Der ZKF berichtete in seinen Online-News.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks informiert in seinem Rundschreiben >hier< über die Inhalte der Überbrückungshilfen und das zweite Corona-Steuerhilfegesetz.

Im Corona-Steuerhilfegesetz sind neben einer Anhebung des Verlustrückbetrages für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Millionen Euro bei Einzelveranlagung, der Verlängerung der Reinvestitionsfristen des § 6b EStG und der Verwendung des Investitionsabzugsbetrages nach § 7g EStG um ein Jahr u. a. auch eine Erhöhung des Freibetrages bei den gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen von 100.000 Euro auf 200.000 Euro enthalten.

Weitere Informationen über das zweite Corona-Steuerhilfegesetz erhalten haben wir >hier< verlinkt.

Überbrückungshilfen zur Liquiditätssicherung
Bei den Überbrückungshilfen, die rückwirkend zum 1. Juni 2020 gelten und als Zuschuss für mittelständische Unternehmen vorgesehen sind, muss der Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellt worden sein. Betriebe können dann für die Monate Juni bis August 2020 eine weitere Liquiditätshilfe beantragen, um die Existenz zu sichern.

Diese Überbrückungshilfen betragen je nach Umsatzausfall bis zu 150.000 Euro an den betrieblichen Fixkosten für drei Monate. Zu den Fixkosten zählen etwa Mieten, Pachten oder Leasingverträge oder die Kosten für den Steuerberater.

Bitte beachten Sie: Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Krise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 summiert um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Darüber hinaus dürfen Sie Ende des Jahres 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Die Antragsfrist endet spätestens am 31. August und die Auszahlungsfrist am 30. November 2020.

Das Antragsverfahren wird durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchgeführt. Details und Beispiele erfahren Sie in den Eckpunkten: „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ >hier<