Der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel ist mit einer der größten Herausforderungen im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk. Dabei spielt für die konkrete Wahl des Ausbildungsplatzes neben inhaltlichen Interessen auch die Höhe der Ausbildungsvergütung eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Mit einem Vergleich der Höhe von Ausbildungsvergütungen der automobilen Handwerke erhalten Sie einen Überblick über die Situation benachbarter Handwerke und können Ihre Ausbildungsvergütungen gegebenenfalls einordnen und gegenüber der Konkurrenz um die besten Auszubildenden anpassen.
Der ZKF erstellt regelmäßig über die vom Unternehmerverband Deutsches Handwerk (UDH) abgefragten Ausbildungsvergütungen eine Übersicht, um Ihnen eine Orientierung für die Entlohnung zu geben und benachbarte Handwerke zu vergleichen.
Die aktuelle Übersicht der Ausbildungsvergütungen finden Sie >hier<.
Dabei sind die in den Tarifverträgen vereinbarten Ausbildungsvergütungen und die gesetzlichen Mindestvergütungen lediglich die Untergrenze für die innungsmäßig organisierten Betriebe, höhere Ausbildungsvergütungen sind zulässig.
Der ZKF empfiehlt, in die Zukunft der Ausbildung zu investieren und Vergütungen auch bei Facharbeitern anderer Wettbewerbsberufe mindestens an die Vergütungen des Kraftfahrzeuggewerbes anzugleichen, um die „besten Köpfe“ für die gestiegenen Anforderungen Ihres Unternehmens zu gewinnen. (AG)