ZKF-Branchenbericht veröffentlicht (März 2026): Nutzen Sie die Zahlen und Interpretationen für Ihr Unternehmen!
Reparierende Karosserie- und Lackierfachbetriebe: Höhere Produktivität bei sinkender Beschäftigtenzahl
Im Geschäftsjahr 2024 sank das EBITDA des Bereiches Karosserie-Instandsetzung und Lackierung gegenüber dem Vorjahr durch Kostensteigerungen im Bereich Personal, Material und sonstigem Aufwand. Aufgrund der Kostensteigerungen bei einer erhöhten Betriebsleistung Handwerk sank das operative Ergebnis (EBITDA) gegenüber dem Vorjahr von 7,7 Prozent auf 7,1 Prozent der Gesamtbetriebsleistung. Das operative Ergebnis ist die Basis über die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens, da nur dort die Renditen erarbeitet werden, um zukünftige Investitionen tätigen zu können.
Bei einer leicht rückläufigen produktiven Beschäftigtenzahl und einer höheren Betriebsleistung stieg die Betriebsleistung Handwerk je produktiv Beschäftigten um 3 Prozent auf 227.935 Euro. Der Anteil Kundendienst und Inspektion stieg von 3,1 Prozent auf 6,4 Prozent der Betriebsleistung Handwerk. Die Betriebe bauen diesen Tätigkeitsbereich aus und diversifizieren die Reparatur an HV-Fahrzeugen.
Herstellender Karosserie- und Fahrzeugbau: Nach Krisenjahren leichte Erholung
Nach den Krisenjahren, die von Lieferengpässen und -verzögerungen bei Fahrgestellen, Basisfahrzeugen sowie Aufbaukomponenten seitens der Lkw- und Transporterindustrie geprägt waren, normalisierte sich die Situation im Jahr 2024. Dadurch wurde wieder eine
verlässlichere Produktionsplanung möglich. Die Auslastung in den Betrieben war über den Verlauf des Jahres 2024 überwiegend zufriedenstellend, jedoch verzeichnete die Branche im letzten Quartal des Jahres einen deutlichen Rückgang bei Auftragsanfragen und -eingängen.
Eine Zurückhaltung bei Neuinvestitionen war insbesondere bei Kunden aus dem KMU- Bereich sowie aus dem Bausektor zu beobachten.
Das operative Ergebnis (EBITDA) vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbau verbesserte sich gegenüber den Durchschnittswerten des Vorjahres von 0,2 Prozent auf 3,7 Prozent des Gesamtumsatzes im Wirtschaftsjahr 2024.
Hintergrund und Ihr Nutzen:
Nutzen Sie rückblickend mit dem ZKF-Branchenbericht Argumentationen als Vergleichsgrundlage und ggf. als Nachweis.
Gerne beantwortet Ihnen weitere Fragen auch die Fachberatungs- und Informationsstelle (FIS) des BMWE im ZKF Referat Betriebswirtschaft, Anette Gundlach, E-Mail: gundlach@zkf.de