ZDH, BDA, BDI und DIHK: Vorschläge zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland mit Aufruf an den Bundeskanzler

Die Präsidenten der vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft: die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben sich in einem gemeinsamen Appell an den Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt. Dabei bieten die Spitzenverbände Gespräche, z. B. im Rahmen des Spitzengesprächs der deutschen Wirtschaft in München am 1. März 2024 an.

In einem Schreiben an den Bundeskanzler werden in 10 Standpunkten die deutsche Wirtschaft betreffend, z. B. im Bereich der konkurrenzfähigen Strompreise, Entbürokratisierung, Fachkräftesicherung oder Steuerreform, der Bundesregierung Vorschläge angeboten, wie das Land gestärkt werden könnte.

Hintergrund für diesen Apell ist, dass sich die Bedingungen für unternehmerisches Engagement in Deutschland in den zurückliegenden Jahren sich spürbar verschlechtert haben – nicht erst durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine sind die Energiekosten gestiegen, sondern auch geopolitische Verwerfungen belasten Wertschöpfungs- und Lieferketten und haben Auswirkungen auf die Betriebe und deren Gewinne und Investitionen. Der Standort Deutschland verliert an Attraktivität.

Informationen über den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der die Arbeit von 53 Handwerkskammern, rund 50 Fachverbänden des Handwerks auf Bundesebene sowie wirtschaftlichen und sonstigen Einrichtungen des Handwerks in Deutschland bündelt erhalten Sie >hier<. (AG)