Der ZDK hat eine Broschüre erstellt, die einen umfassenden Überblick über die aktuelle Rechtslage zur Haftung des Verkäufers beim Verkauf vermeintlich unfallfreier Gebrauchtwagen sowie von gebauchten Fahrzeugen mit reparierten oder nicht reparierten Unfallschäden enthält.
Die rechtlichen Fallstricke, die beim Verkauf vermeintlich unfallfreier Gebrauchtfahrzeuge und Unfallfahrzeugen bestehen und was der Verkäufer dabei zu beachten hat, wird in dieser Broschüre ausführlich erläutert. Die darin enthaltenen Informationen sollen gewerbliche Händler in der Praxis dabei unterstützen, Fehler zu vermeiden und Haftungsrisiken auszuschließen.
Der Schwerpunkt der Broschüre liegt auf der Sachmangelhaftung des gewerblichen Verkäufers. Aufgezeigt wird aber auch, inwieweit dem gewerblichen Händler beim Zukauf von Fahrzeugen von privat und der Gebrauchtwagen-Inzahlungnahme Rechte oder Ansprüche gegen den privaten Verkäufer im Falle fehlerhafter Angaben zur Unfallfreiheit oder zum Ausmaß von (ggf. reparierten) Unfallschäden zustehen.
Auch Informationen darüber, welche vorvertraglichen Aufklärungs-, Untersuchungs- und Nachforschungspflichten den Händler beim Verkauf gebrauchter Fahrzeuge im Hinblick auf etwaige (ggf. reparierte) Unfallschäden an dem Fahrzeug treffen, können in dieser Broschüre nachgelesen werden.
Darüber hinaus werden spezifische Fragestellungen zum Verkauf von vermeintlich unfallfreien Gebrauchtwagen oder solchen mit (repariertem oder nicht repariertem) Unfallschaden im Hinblick auf die gesetzliche Sachmangelhaftung des gewerblichen Verkäufers beleuchtet.
Es werden außerdem die Fragen behandelt, in welchen Fällen den gewerblichen Verkäufer ein Arglistvorwurf trifft und welche zivilrechtlichen Konsequenzen dies nach sich zieht.
Die Broschüre steht zum Download bereit. (MF)