Am 15. und 16. Juni fand der 70. ZKF-Branchentreff mit rund 350 Teilnehmern und über 50 Ausstellern bei wunderschönem Wetter in Wolfsburg statt.

Wichtige Entscheidungen wurden hier durch die Stimmberechtigten für die Zukunft des Fahrzeug- und Karosseriebauerhandwerks gefällt. Die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) hat nämlich den Antrag zur Aufnahme des ZKF im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) beschlossen. „Viele Herausforderungen im Markt sind nur dann erfolgreich zu meistern, wenn wir unsere Kräfte bündeln“, hieß es im ZKF-Vorstand. „Mit Einsatz und Engagement wird es uns gelingen, im ZDK als vollwertiges aber eigenständiges Mitglied die Interessen der ZKF-Mitgliedsbetriebe zu vertreten“, zeigte sich ZKF-Präsident Peter Börner in seiner Grundsatzrede überzeugt.

Der Bericht von ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer, dem obersten Repräsentanten aller Handwerksbetriebe Deutschlands und der Vortrag des VDA-Geschäftsführers Dr. Joachim Damasky über das Thema „Mobilität der Zukunft“ begeisterten die Teilnehmer und gaben neue Impulse für eine zukünftige Ausrichtung ihrer Betriebe.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Begrüßungsabend im Science Center „phaeno" in Wolfsburg. Nach einem Sektempfang vor dem Gebäude ging es per Rolltreppe hinauf in den Bauch des beinahe surreal und architektonisch futuristisch wirkenden Komplex des phaeno. Phantastisch und phänomenal waren hier dann nicht nur die kollegialen Gespräche in lockerer Atmosphäre bei „Flying Dinner“ ergänzt mit leckerem Essen an mehreren Buffetstationen und einem Stand mit der originalen Volkswagen Currywurst, sondern die Gäste konnten auch an 350 interaktiven Experimentierstationen Phänomene wie Nebel- und Wolkenbildung, Schwerkraft, Magnetismus, Licht und Schatten, Elektrizität und Klang selbst ausprobieren und ihre Sinne beeindrucken lassen.

Am Samstag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die Gelegenheit, sich in drei unterschiedlichen Workshops anhand einer Vielzahl von Vorträgen über aktuelle Themen rund um unsere Branche und deren Zukunft zu informieren. Mit der bisher höchsten Anzahl an Ausstellern informierten Lieferanten und Dienstleister unserer Branche die Teilnehmer über beide Tage hinweg über neue Produkte und Services. Besonderer Dank gilt hier insbesondere den Sponsoren dieses Events, den Firmen Carlofon, Schwacke sowie Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Merken Sie sich schon jetzt den Termin zum Branchentreff im kommenden Jahr am 24. und 25. Mai 2019 in Esslingen!

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) veranstaltete vom 25. bis 27. Oktober in Hamburg das ZKF-Juniorenseminar zum Erfahrungsaustausch der jüngeren Unternehmensnachfolger der Mitgliedsbetriebe.

Über 50 Juniorinnen und Junioren trafen sich zu Beginn in der Firma Grundt und besichtigten das Karosserie- und Lackierzentrum in Buchholz. Tipps und Diskussionen rund um die Unternehmensnachfolge wurden von den beiden Nachfolgern Isabell Grundt und Niclas Brettner, Peters Gruppe an den Teilnehmerkreis weitergegeben. Beim Spezialaufbauhersteller Moetefindt in Buchholz, der Anhänger und Aufbauten nach Maß für den Rennsport und Prototypen fertigt, erhielten die Teilnehmer von Geschäftsführer Jens Moetefindt eine Betriebsbesichtigung durch das modern aufgestellte und spezialisierte Unternehmen.

Im Hamburger PKW-Instandsetzungs- und Lackierbetrieb der Peters Gruppe wurden die Teilnehmer von Claus und Niclas Brettner durch den modern umgebauten Eurogarant-Betrieb geführt. Rüdiger und Ramon Lange, Geschäftsführer der Firma Sachs und Sohn führten die Teilnehmer durch den Karosseriebau-Betrieb in Hamburg St. Pauli und erzählten über die Entwicklung der 180 Jahre alten Firmengeschichte des Unternehmens, die mit dem Kutschenbau begann.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Airbus-Werkes in Hamburg, wo die Teilnehmer alles rund um die Produktion und Wartung von Flugzeugen erfuhren.

Genügend Raum zum Netzwerken fanden die Juniorinnen und Junioren beim Abendessen im Portugiesischen Viertel in Hamburg aber auch auf der Bootsfahrt mit Abendessen durch den Hamburger Hafen. Die anschließende Kiez-Tour prüfte die Junioren auf Durchhaltevermögen und Belastbarkeit nach einem intensiven Seminartag.

Mehr oder weniger ausgeschlafen traf sich der harte Kern der Gruppe zur Besichtigung des Prototypen-Museum, das den Abschluss des diesjährigen Seminars bildete. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Präsentation von Sport- und Rennwagen der deutschen Nachkriegszeit sowie deren Konstrukteure und Fahrer. Alle Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste ZKF-Juniorenseminar mit Erfahrungsaustausch, Best-Practice, Betriebsbesichtigungen und dem intensiven Kennenlernen während der Abende.

ZKF-Juniorinnen und Junioren können sich für eine Aufnahme in den Juniorenverteiler beim ZKF anmelden und werden für die nächste Reise automatisch eingeladen. Fragen beantworten Ihnen Stefan Geppert und Anette Gundlach im ZKF.

Unter dem Motto: „Mach doch einfach!“ präsentierte mit viel Erfolg der Landesinnungsverband des Fahrzeug- und Karosseriebauer-Handwerks Niedersachsen-Bremen das Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk auf der IdeenExpo in Hannover. In Kombination mit dem Metallbauerhandwerk und dem Bundesverband LandBauTechnik wurden Jugendlichen, Lehrern und Eltern auf einem Messestand mit Mitmach-Stationen die Vielfältigkeit des Handwerks gezeigt. Die Botschaft: „Probier‘ die Berufe auf der IdeenExpo! aus und Mach mit!“ wurden über 395.000 Besucher auf 670 Mitmach-Exponaten und 730 Workshops auf 110.000 m² in 4 Messehallen und einem Außengelände präsentiert. 

Aktion am Gemeinschaftsstand für die Werbung bei den Jugendlichen
An neun Tagen wurden am Stand des Landesinnungsverbandes aus 1500 mittels Laser vorgefertigten Rohlingen Elefanten gefertigt und anschließend am Nachbarstand des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz mittels Airbrush farblich gestaltet. Dabei mussten Jugendliche für den Erhalt des Blechrohlings am Anfang eine Automatiktür programmieren und öffnen, um dann das dahinter liegende Werkzeug zur Entnahme des Rohlings aus einer speziellen Box montieren und verwenden zu können. Das war eine Aufgabe mit Herausforderung und Aha-Effekt, die fast immer gelöst wurde und Aufmerksamkeit für die präsentierten Berufe erzielte.

Projekte wie den „Digitalisierten Blechelefanten“ oder der „E-Learning 4.0 mit VR-Technologie“ wurden während der IdeenExpo in Zusammenarbeit mit der im Markt für Zutritts- und Sicherheitslösungen vertretenen Firma „dormakaba“ und dem Hersteller von Land- und Kommunalmaschinen „Amazone“ gezeigt. Ziel war es, einmal aufzuzeigen wie sich die Berufe in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben.

Nachfolgend finden Sie die Bildergalerie der IdeenExpo 2019:

DEKRA-Crashtest bringt es ans Licht – Auch Crashs bei niedrigen Geschwindigkeiten können große Schäden zur Folge haben. Auf den ersten Blick scheint der Schaden nicht groß. Erst nach Teilzerlegung wird das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar. Der größte Teil des Schadens liegt unter der Oberfläche. Bei dem Versuch im DEKRA Crash Test Center kollidierte eine Mercedes-Benz C-Klasse mit weniger als 10 km/h mittig mit einem ungebremsten Crashwagen. Die Barriere hatte eine Masse von 1.330 Kilogramm und war mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet“, erklärt DEKRA Crash-Experte Peter Rücker. Die Anstoßgeschwindigkeit lag bei genau 9,9 km/h. 180 Millisekunden nach dem Anstoß verzeichnen wir die tiefste Eindringung; die Anhängerkupplung ist in diesem Moment auf den Hochgeschwindigkeitsaufnahmen nicht mehr zu sehen. 400 Millisekunden nach dem Anstoß hat das Crashfahrzeug die Barriere dann angeschoben; beide haben keinen Kontakt mehr.“ Die äußeren Beschädigungen am Crashfahrzeug sind auf den ersten Blick relativ gering. Am augenfälligsten sind leichte Deformationen in der Mitte sowie veränderte Spaltmaße an der Motorhaube. Erst nach Demontage der Anbauteile und einer Karosserievermessung wird klar: Nicht nur der Querträger ist deformiert, sondern auch beide Längsträger sind verformt. Außerdem wurden der Wasserkühler eingedrückt, der Klimakondensator beschädigt und das Kühlrohr der Servolenkung deformiert. Die DEKRA Sachverständigen kalkulieren für die Reparatur des gesamten Schadens knapp 7.400 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

„Der Versuch zeigt, welche Folgen ein vermeintlich leichter Unfall haben kann. Bei weniger als 10 km/h würden die meisten Autobesitzer keine großen Beschädigungen erwarten“, so Bernd Grüninger, Bereichsleiter Gutachten der DEKRA Automobil GmbH. „Wie wichtig es ist, hier genauer hinzuschauen, unterstreichen vor allem die Deformationen an Quer- und Längsträgern.“ Diese Bauteile sind entscheidende Faktoren, wenn es um das Crashverhalten eines Fahrzeugs geht. „Nur wenn diese Elemente intakt sind, kann das Fahrzeug die Insassen bei einem Unfall mit höherer Geschwindigkeit so schützen, wie die Entwickler es geplant haben“, warnt Grüninger. Aus seiner Sicht machen die Crash-Ergebnisse wieder einmal deutlich, dass die Begutachtung von Unfallschäden durch einen Sachverständigen nicht zu ersetzen ist. „Für die fachgerechte Reparatur ist es ganz entscheidend, dass solche Schäden im Rahmen der Gutachten-Erstellung erkannt werden.“

Am Samstag, dem 09.11.2019 wurden in Frankfurt die Bundessieger im Praktischen Leistungswettbewerb (PLW) für den Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in“ ermittelt.

Bundessieger in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik wurde Jonathan Haarig vom Ausbildungsbetrieb Müllers Werkstatt aus Bisingen (Baden-Württemberg).

In der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik erzielte Philipp Daus vom Ausbildungsbetrieb MAN Truck & Bus SE aus Wittlich (Rheinland-Pfalz) das beste Ergebnis.

Teilnahmeberechtigt waren jeweils die Auszubildenden im Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk, die sich zuvor auf Innung-, Kammer- und Landesebene als Prüfungsbeste durchgesetzt haben.

In der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik waren Karosseriearbeiten an einer Fahrzeugfrontpartie auszuführen. In der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik wurde vom Prüfungsausschuss die Anfertigung eines LKW- Unterfahrschutzträgers als Prüfungsstück gefordert. Bei den Fertigkeiten kamen neben traditionellen Fügeverfahren auch moderne Fertigungstechniken zum Einsatz. Des Weiteren mussten alle Teilnehmer mehrere Aufgabenstellungen in der Fahrzeugelektrik/-elektronik absolvieren.

Eine ganz besondere Überraschung hatte sich die Firma Mirka GmbH für Teilnehmer einfallen lassen. Die Erstplatzierten erhalten das Mirka DEROS System PRO, die Zweitplatzierten erhalten einen Mirka DEROS Exzenterschleifer im Case. Die Drittplatzierten erhalten je einen Mirka DEROS Exzenterschleifer Ø 150 mm, 5,0 mm Hub und die Teilnehmer ab dem vierten bis letzten Platz erhalten je ein Schleif Solution Case.

Herr Konrad Wenz, Chefredakteur der Fachzeitschrift F+K, hatte auch eine Überraschung für alle Teilnehmer im Gepäck. Alle Teilnehmer des Ausscheids erhielten ein Jahresabonnement der F+K sowie das Fachbuch „Karosserie und Lackierung“.

Auch der ZKF gratuliert den Siegern ganz herzlich und dankt den Firmen Mirka GmbH, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG und der Stiftung des Deutschen Stellmacher- und Karosseriebauerhandwerks für die Unterstützung.

Kiez + Business: ZKF-Juniorenseminar in Hamburg

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) veranstaltete vom 25. bis 27. Oktober  in Hamburg das ZKF-Juniorenseminar zum Erfahrungsaustausch der jüngeren Unternehmensnachfolger der Mitgliedsbetriebe.

Über 50 Juniorinnen und Junioren trafen sich zu Beginn in der Firma Grundt und besichtigten das Karosserie- und Lackierzentrum in Buchholz. Tipps und Diskussionen rund um die Unternehmensnachfolge wurden von den beiden Nachfolgern Isabell Grundt und Niclas Brettner, Peters Gruppe an den Teilnehmerkreis weitergegeben. Beim Spezialaufbauhersteller Moetefindt in Buchholz, der Anhänger und Aufbauten nach Maß für den Rennsport und Prototypen fertigt, erhielten die Teilnehmer von Geschäftsführer Jens Moetefindt eine Betriebsbesichtigung durch das modern aufgestellte und spezialisierte Unternehmen.

Im Hamburger PKW-Instandsetzungs- und Lackierbetrieb der Peters Gruppe wurden die Teilnehmer von Claus und Niclas Brettner durch den modern umgebauten Eurogarant-Betrieb geführt. Rüdiger und Ramon Lange, Geschäftsführer der Firma Sachs und Sohn führten die Teilnehmer durch den Karosseriebau-Betrieb in Hamburg St. Pauli und erzählten über die Entwicklung der 180 Jahre alten Firmengeschichte des Unternehmens, die mit dem Kutschenbau begann.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Airbus-Werkes in Hamburg, wo die Teilnehmer alles rund um die Produktion und Wartung von Flugzeugen erfuhren.

Genügend Raum zum Netzwerken fanden die Juniorinnen und Junioren beim Abendessen im Portugiesischen Viertel in Hamburg aber auch auf der Bootsfahrt mit Abendessen durch den Hamburger Hafen. Die anschließende Kiez-Tour prüfte die Junioren auf Durchhaltevermögen und Belastbarkeit nach einem intensiven Seminartag.

Mehr oder weniger ausgeschlafen traf sich der harte Kern der Gruppe zur Besichtigung des Prototypen-Museum, das den Abschluss des diesjährigen Seminars bildete. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Präsentation von Sport- und Rennwagen der deutschen Nachkriegszeit sowie deren Konstrukteure und Fahrer. Alle Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste ZKF-Juniorenseminar mit Erfahrungsaustausch, Best-Practice, Betriebsbesichtigungen und dem intensiven Kennenlernen während der Abende.

ZKF-Juniorinnen und Junioren können sich für eine Aufnahme in den Juniorenverteiler beim ZKF anmelden und werden für die nächste Reise automatisch eingeladen. Fragen beantworten Ihnen Stefan Geppert und Anette Gundlach im ZKF.