BDA-Information: FAQs SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die Bundesregierung und die Bundesländer haben innerhalb der neuen Corona-Beschlüsse die geltenden Regelungen zur Pandemiebekämpfung bis zum 14. Februar 2021 verlängert und um weitere Maßnahmen, wie z. B. die Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV), ergänzt >hier<. Der ZKF berichtete in seiner Online News >hier<.

Überblick über die verschärften Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung:

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, den Beschäftigten die Ausführung ihrer Tätigkeit in ihrer Wohnung anzubieten, soweit diesem Angebot keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können. Das gilt nur für Büroarbeit und vergleichbare Tätigkeiten.
     
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen. Wenn die Anforderungen an die Raumbelegung nicht eingehalten werden können, müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken bereitgestellt werden.
     
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
     
  • Als arbeitsorganisatorische Maßnahme soll zeitversetztes Arbeiten ermöglicht werden, soweit es die betrieblichen Gegebenheiten zulassen.
     
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wenn die Anforderungen an die begrenzte Raumbelegung nicht eingehalten werden, der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann und wenn bei den Tätigkeiten mit einer Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß (z. B. lautes Sprechen) zu rechnen ist.

Die Bundvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V. (BDA) hat ausführliche Informationen in Form eines Fragen-Antwort-Katalogs erstellt >hier<. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales >hier<.